where we come from

Angefangen hat alles 2007 mit der simplen Idee, den Starrummel aus Theaterperspektive einmal näher zu untersuchen. Anstatt aber eine Arbeit über die meinungsbildenden Mechanismen der GALA zu machen, entschieden wir, selbst eine glamourö̈se Band zu performen. Um dann in Basel innerhalb von vier Wochen so berühmt wie möglich zu werden. Klammheimlich gelang es uns, in die Herzen der Bevölkerung vorzudringen, so dass am Ende der Frist tatsächlich die ganze Stadt von uns wusste und das finale Konzert zu einem historischen Ereignis wurde. Das war das treibstoff-festival 2007. Star-Reporter Mark van Huisseling schlussfolgerte am Ende des Projekts in der Schweizer „Weltwoche“: „Danach [nach dem Konzert], vermute ich, werden sie ihre Zeitungsausschnitte in Berlin vorlegen und E-Kultur machen dürfen, Theater wahrscheinlich, und dafür Geld bekommen.“ Er sollte Recht behalten.

Die Baseler Erfahrung nährte unsere Überzeugung, dass die Fiktion gerade dort eine kommunikative Kraft entwickelt, wo sie nicht durch einen Bühnenraum abgesichert ist und der Deckmantel der Popmusik künstlerische und inhaltliche Auseinandersetzung im öffentlichen Raum erleichtert. Darauf haben wir uns spezialisiert. Wir erfinden die Maiden Monsters mit jeder Arbeit neu, lassen sie mit einem spezifischen Auftrag auf die Realität los und kommunizieren was das Zeug hält mit allen Mitteln der Kunst. Durch die skrupellose Mischung und Anwendung vorgefundener Ästhetiken und Aktionsformen gelingt so die Einbindung verschiedener Teilöffentlichkeiten ins Spiel.

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